Am 4. März 2019 fanden zum Oberthema Jugendkultur und Menschrechte vier Workshops in den Klasse 8A,8C und 8D statt. Politische Bildung soll Spaß machen und Jugendlichen ermöglichen, ihre Ideen öffentlich einzubringen.

Seit 1. März ist das vom Weser-Aller-Bündnis: Engagiert für Demokratie und Zivilcourage (kurz: WABE) initiierte Jugendprojekt „LandEyeHigh5“ nun gestartet.

Was steckt hinter dem Namen LandEyeHigh5?

Es ist nunmehr das fünfte Projekt dieser Art dar. Ziel dieses Projektes ist es Jugendkultur und Menschenrechte in die eher ländlich geprägten Regionen der Landkreise Verden und Nienburg zu tragen und damit Jugendlichen, die vermehrt zur Zielgruppe von menschenfeindlichen politischen Akteuren werden, Partizipationsmöglichkeiten in Form von Workshops und Veranstaltungen anzubieten. WABE kooperiert dabei auf der einen Seite mit Cultures Interactive, die mit jungen Workshop-Teamern nah am Lebensgefühl der Teilnehmer*innen arbeiten und auf der anderen Seite  mit verschiedenen Schulen, und Jugendeinrichtungen in den Landkreisen Verden und Nienburg. 

Wie auch im Vorgängerprojekte „LandEyeHoch3“ und LandEye4U“ wird der Schwerpunkt im Bereich der Hip – Hop – Kultur liegen, die auch abseits von Musik und Texten diverse Ausdrucksformen wie beispielsweise Graffiti bereithält. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Vermittlung demokratischer Ideen und die Auseinandersetzung mit kultureller Vielfalt. Thematisiert werden zusätzlich verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Sexismus und Homophobie innerhalb der Hip – Hop-Kultur. Ziel jeder Veranstaltung des Projektes ist, dass die Teilnehmer*innen sichtbare Ergebnisse wie z.B. Videos, Graffitis oder ihre eigenen Hip – Hop Texte erstellen und währenddessen Kompetenzen und Ausdrucksmöglichkeiten erlangen, die ihnen dabei helfen sollen, sich mit Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen, sich für Menschenrechte einzusetzen und sich auf kreativer Art und Weise für Vielfalt und demokratische Ideen zu positionieren. 

Das Projekt LandEyeHigh5 wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.