Am 26.03.19 bis 27.03.19 fand am Schulzentrum ein gemeinsames Projekt aller Schulen in Kooperation mit dem Jugendzentrum Conexxxx statt.

Das Projekt „Culture on the Road“ war nun schon zum zweiten Mal in Hoya. Dabei tanzten die Schüler der neunten Jahrgänge aller drei Schulen (Johann-Beckmann-Gymnasium, Marion Blumenthal Oberschule und Guternbergschule) am Dienstag und Mittwoch Hip Hop, sprühten bunte Graffiti auf große Pappen, drehten die Musik beim DJ-Training lauter, schrieben ein Drehbuch oder lernten etwas zur Kultur der rechten Szene. An dem Projekt nahmen insgesamt 211 SchülerInnen teil, welche sich im Vorfeld der Projekttage zwischen den 14 angebotenen Workshops wie bspw. Comic/Manga, Youtube-Videos, Photobearbeitung, Grafitti etc. entschieden haben. Einige Ergebnisse der Grafitti-Workshops lassen sich auf dem Weg vom Schulzentrum zum Schwimmbad auf Höhe des Sportplatzes bewundern.

Was genau steckt nun hinter Culture on the Road”?

„Culture on the Road ist das Konzept für einen oder mehrere „mobile“ Projekttage, die seit 2001 bundesweit in Schulen, Ausbildungsstätten und Jugendhäusern veranstaltet werden. Politische Bildung über Rechtsextremismus, Rassismus und andere menschenverachtende und intolerante Einstellungen auch unter Jugendlichen und in Jugendkulturen wird mit Informationen über die Geschichte und Wurzeln der Jugendkulturen verbunden. Szeneangehörige vermitteln lebensnah Ideen und Hintergründe, Stile und Ausdrucksformen ihrer Jugendkulturen. Die Schüler*innen haben in zahlreichen Workshops selbst die Gelegenheit, Elemente der verschiedenen Jugendszenen auszuprobieren.“ (http://www.culture-on-the-road.de/konzept.html.01.04.2019. 20:53.) Das Culture-on-the-Road-Team setzt sich aus Fachleuten der politischen Bildung und Vertreter*innen unterschiedlicher Jugendszenen zusammen.

Diese Fachleute resümierten am Ende des Projektes, dass die Arbeit mit den Jugendlichen aus Hoya auch Ihnen sehr viel Spaß und Freude bereitet hat, da sie in den einzelnen Projekten durch die Bank hinweg alle sehr gut und motiviert mitgearbeitet haben.

Wir als Schule bedanken uns hiermit besonders beim Präventionsrat für die Finanzierung des Projektes und Mike Fuchs als Leiterin des Organisationsteams für die Planung und Organisation dieses großartigen Projektes.