Während die ganze Welt am 29. November, dem 4. globalen Aktionstag, auf die Straße gegangen ist, sind die 27 Klassen des Johann-Beckmann-Gymnasiums in der Schule geblieben, um konkret was für den Umweltschutz zu tun.

Es ging darum, einen Schultag lang keinen Müll zu produzieren. So einfach der Gedanke zu einer saubereren, wenig von Verpackungsmüll belasteteten Umwelt ist, so schwierig war dessen Umsetzung. Auch wenn bei den meisten Schüler*innen Brotdosen und wiederverwendbare Trinkflaschen zur täglichen Ausstattung gehören, fiel das Verzichten auf den warmen Kakao aus dem Automaten und das so beliebte Fruchtsaftgetränk aus einem Standbodenbeutel schwer.

Die Mülleimer gingen an diesem Tage leer aus - alle machten mit und am Ende des Schultages versammelten sich die Klassensprecher mit den Umweltscouts jeder Klasse nebst den mülllosen Mülleimern auf dem Schulhof, um ein Zeichen zu setzen, das sagen will: Fridays For Future - wir machen mit und zeigen der Welt, dass uns der Klimaschutz am Herzen liegt. Und wir bleiben kreativ und wach am (Erden) Ball und man darf gespannt sein, was wir uns für den nächsten Aktionstag ausdenken werden.

Angeregt durch diesen Aktionstag entstanden viele gute Ideen zur Müllvermeidung: So kamen z.B. die guten alten Stofftaschentücher wieder zum Einsatz und ein Handtuchdienst wurde in einigen Klassen eingeführt. In diesen Klassen wird auf die Verwendung der Papiertücher verzichtet und stattdessen wird ein Baumwollhandtuch im Klassenraum aufgehängt, dass dann von den Eltern regelmäßig gewaschen wird.

Das Foto soll den müllfreien bzw.-armen Schultag festhalten.