Nun bricht auch schon der letzte Tag unserer „Hackdays“ an. Die „Hackerinnen“ und „Hacker“ befinden sich in der letzten Phase und geben nochmal Vollgas, um ihre Prototypen fertigzustellen. Prototypen, die noch nicht vollständig fertig sind, bekommen den letzten Feinschliff und werden perfektioniert. Alle packen kräftig mit an und machen scheinbar Unmögliches möglich.

Bis 11:30 Uhr haben die Schülerinnen und Schüler noch Zeit, denn dann beginnt das Mittagessen und danach die Vorbereitungs- und Aufbauphase.

Im Raum 45 werden die Projektergebnisse aller Gruppen ab 13:30 Uhr vorgestellt, daher herrscht bei allen schon enorme Aufregung. Lehrerinnen und Lehrer, Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch die Presse und die Eltern sind hier, um sich die beeindruckenden Ergebnisse und Ideen der „Hackerinnen“ und „Hacker“ anzusehen.Zur Abwechslung wird dieses Projekt nicht von einem Lehrer/einer Lehrerin moderiert, sondern von Noel Malzahn, einem Schüler, der hier selber auch Teilnehmer ist.

Rückblickend waren diese drei Tage voller neuer Erfahrung und spannender Impulse, denn die Mitschülerinnen und Mitschüler haben viel gelernt und sich überlegt, wie man unsere Schule verbessern könnte. Ideen entwickeln, Projekte umsetzen, Probleme überwinden, fertige Projekte präsentieren. Die Tätigkeiten und Herausforderungen waren vielfältig und die Atmosphäre sehr anregend und produktiv.

Auch das Medienteam (Melinda Schneider, Julia Stranski, Micha Sallmüller und Max Hunold) haben viel Spaß gehabt die einzelnen Prozesse und Phasen des Projektes zu dokumentieren und das Projekt zu begleiten.

von Melinda Schneider und Julia Stranski

Am heutigen Dienstag, des zweiten Tags der Hackdays sieht es im Raum 45 und Raum 47 schon viel professioneller und organisierter aus. Die fleißigen „Hacker“ und „Hackerinnen“ sind mitten in der Entwicklungs- und Bauphase ihrer Ideen. Nun stellen wir euch die einzelnen jeder Gruppe kurz vor:

Das erste Projekt heißt „Planner4School“. Das ist eine App die Schülerinnen und Schülern das Lernen erleichtern soll, indem sie ausrechnet, wie lange man zum Lernen braucht. Das passiert anhand von bereits eingetragen Daten, wie zum Beispiel Hausaufgaben.

„Easy Room“, das zweite Projekt, möchte mit einem digitalen Chip, das schnellere Finden der Räume ermöglichen. Ihr Ziel ist es, dass Lehrerinnen und Lehrer wie auch Schülerinnen und Schüler durch das Scannen des Chips und das Eingeben des gewünschten Raums innerhalb von Sekunden mit Hilfe von LED-Pfeilen ihren Raum finden.

Der „Smarte Mülleimer“, und damit das dritte Projekt unserer „Hackerinnen“ und „Hacker“, soll überfüllten Mülleimern entgegenwirken, denn durch ein Leuchten oder ein Piepen soll signalisiert werden, wenn der Mülleimer voll ist.

Ein weiteres Projekt ist der „IDC- Identity Check“. Dieser soll unbefugte Betretung von Räumen verhindern, indem jede Schülerin, jeder Schüler und alle Lehrkräfte eine Schlüsselkarte oder einen Chip bekommt. Diese geben dem Besitzer eine personalisierte Erlaubnis Räume zu beträten.

Das Projekt „ToFi - der Toilettenfinder“ soll den Schülern über ein Display erleichtern eine freie Kabine in einer unsere drei Schultoiletten zu finden. Das Konzept ist Folgendes: Vor und nach dem Betreten einer Kabine muss man einen Knopf betätigen, diese Information wird daraufhin an einen öffentlichen Bildschirm weitergeleitet.

Ein ähnliches Ziel verfolgt auch das Projekt „Catch your Spot“, welches mit Hilfe von Bewegungsmeldern freie und belegte Parkplätze auf einem Bildschirm anzeigt.

Der „Klimaregulator“ soll Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Helligkeit messen und bei schlechten Messergebissen über einen Display Empfehlung zu Verbesserungen geben, dies kann beispielsweise die Empfehlung ein Fenster zu öffnen oder die Heizung anzumachen.

Das vorletzte Projekt ist „Der Essensmarkenautomat“. Seine Aufgabe soll es sein, mit nur wenigen Knopfdrücken und durch Selbstbedienung, schnell an eine Essensmarke zu kommen. Er soll Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften, Zeit in den Pausen ersparen. Geplant sei, dass er in der Aula unter dem Vertretungsplan stehe, wo ihn jeder bequem erreiche.

„BBC - Blackboard Cleaner“ ist auch schon das letzte Projekt unserer „Hackerinnen“ und „Hacker“. In diesem Projekt geht es um auomatisches Tafelwischen, der Schwamm soll durch einen Seilzug die Tafel selbstständig wischen.

Na, seid ihr überzeugt von den innovativen Ideen unserer fleißigen Mitschülerinnen und Mitschüler, die unsere Schule verbessern sollen? Dann sehen wir uns hoffentlich morgen, dem 04.12.2019 um 13:30 Uhr im Raum 45 zur Vorstellung aller Prototypen.

von Melinda Schneider und Julia Stranski

Make Your School - Eure Ideenwerkstatt

Was ist denn heute am Johann-Beckmann-Gymnasium los, wo sind all unsere Mitschüler hin? Wir schauen mal nach. Im Raum 45 geht es ganz schön lebhaft zu und tatsächlich, hier sind viele unserer Mitschülerinnen und Mitschüler. Beim Projekt „Make Your School – Eure Ideenwerkstatt“ können sie im Rahmen der Hackdays, eigene Ideen entwickeln, wie sie unsere Schule verbessern können. Es ist ein Projekt von „Wissenschaft im Dialog (WiD)“. Die Klaus Tschira Stiftung ist bundesweiter Hauptförderer.

Ziel ist es, die Infrastruktur unserer Schule zu verbessern, indem sie Probleme erfassen und diese mit technischen Lösungen beheben. „Hacking“ bedeutet hier also der Kreativität freien Lauf zu lassen und Probleme zu lösen. Am Mittwoch enden die Hackdays an unserer Schule, dann werden die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen und Projektergebnisse ab 13:30 Uhr präsentieren. Im Mittelpunkt des Montags, des ersten Tags der Hackdays, steht die Ideenfindung. Mit Hilfe der Mentorinnen und Mentoren, die einen Hintergrund in Bereichen wie Informatik, Maschinenbau und Design haben, machen sie ein Brainstorming und identifizieren Probleme im Schulalltag. Danach beginnt die Gruppenphase, in der die größte Herausforderung ist, Lösungen für ihre bereits entdeckten Probleme zu finden. Doch auch das ist kein großes Hindernis für die „Hacker“ und „Hackerinnen“. Anschließend werden die beiden besten Ideen jeder Gruppe ausgewählt und im Plenum vorgestellt.

Nach der Mittagspause erstellt jedes Team einen Plan, welche Bauteile und Materialien sie für ihre „Hacks“ benötigen. Am Nachmittag können die Schülerinnen und Schüler einen Vortrag von Eduardo Gordillo über seine Firma „Bio-Lutions“ hören. Das Green-Tech-Start-up stellt ökologische Verpackungen und Einweggeschirr aus landwirtschaftlichen Reststoffen her, also Agrarrestfasern als Plastikersatz. Das sind zum Beispiel Fasern von Tomatenpflanzen, Bananen oder Zuckerohr. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Gordillo für seinen spannenden und inspirierenden Vortrag.

Zum Schluss folgt eine Präsentation der begonnen Projekte, welche morgen, am zweiten Tag der Hackdays weiter entwickelt werden. Ihr alle seid natürlich herzlich eingeladen am Mittwoch, dem 04.12.2019 ab 13:30 Uhr im Raum 45 zu erscheinen und euch die Projektergebnisse unserer „Hacker“ und „Hackerinnen“ anzuschauen. 

von Melinda Schneider und Julia Stranski

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